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Gepunkteter Midirock

21. September 2018



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Wir befinden uns doch mitten im September, oder? Ich muss nur mal nachfragen, weil ich diese Zeilen gerade im Garten bei Sonnenschein und 30°C tippe. Da hatte ich mich schon seelisch und moralisch auf den Herbst eingestellt und dann das!



Schon beim Aufnehmen der Bilder verschätzte ich mich bei der Temperatur, denn die Strumpfhose hätte ich mir wirklich sparen können – zumindest tagsüber. Aber über solche Kleinigkeiten will ich mich gar nicht zu sehr aufregen!

Schließlich gefällt mir der Gesamtlook ja trotzdem, insbesondere wegen des Kontrasts zwischen dem femininen, gepunkteten Midirock und dem oversized Jim-Beam-Shirt aus der Männerabteilung. Komplettiert wird das Outfit durch klobige Sneakers, die jedem Look einen kleinen Neunziger-Hauch verleihen.



T-Shirt und Tasche von Primark
Rock von Asos
Fila Disruptor Sneakers



Entstanden sind die Fotos am Frankfurter Tor in Berlin. Wir waren zum Glück vormittags dort, weshalb nur wenige Passanten unterwegs waren. Und die waren tatsächlich aufmerksam und sind nicht einfach durchs Bild gelatscht. Waren wohl keine Berliner.

Der Platz befindet sich am Kreuzungspunkt der Frankfurter Allee und Karl-Marx-Allee mit der Petersburger und Warschauer Straße. (Danke, Wikipedia! 😅) Die Gebäude rund um die Kreuzung herum sehen wirklich eindrucksvoll aus und sind dementsprechend eine tolle Shootinglocation! Erst zu Hause fiel mir leider auf, dass das auf den Bildern gar nicht so richtig zur Geltung kommt... Hmpf. Vielleicht bin ich aber auch zu pingelig.

Tiere an die Wand hängen? So geht's richtig!

18. September 2018



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Los Angeles, Kalifornien. Das ist das Zuhause von Heather, die als Grafikdesignerin arbeitet und unter anderem einen etsy-Shop mit ihren eigenen Designs betreibt. Schon vor ein paar Monaten kaufte ich dort den coolsten "Game of Thrones"-Sweater aller Zeiten. Allerdings blieb mir der Shop nicht nur aus diesem Grund im Gedächtnis, sondern auch wegen des Namens und der simplen, aber witzigen Geschichte dahinter:

The idea behind Drunk Girl Designs came about during a Sunday afternoon in 2011 when Heather Perry was on her 2nd glass of sangria, and began transforming the thoughts in her mind into artwork and home decor.

Bei DrunkGirlDesigns findet ihr selbstgemalte Gemälde, die auf verschiedene Produkte gedruckt werden. Wie das Bild oben vermuten lässt, liegt das Augenmerk in diesem Post besonders auf dem Home-Aspekt. Die Leinwand-Prints, welche in verschiedenen Größen erhältlich sind, mit den Tieren in fancy Klamotten sind nämlich voll mein Ding! Und Heathers Idee dahinter wird voll und ganz umgesetzt:

Drunk Girl Designs' creations strive to make your home a warmer, funnier, and possibly less appropriate space that you can thrive in.

Preislich bewegen die Prints etwa zwischen 12 und 25€. Außerdem besteht die Möglichkeit, zu einem entsprechend höheren Preis, einige Original-Ölgemälde zu ergattern. Dazu kommen Versandkosten in Höhe von rund 20€, was leider nicht ganz günstig ist.

Vielleicht kann man an dieser Stelle schon an die Weihnachtsplanung denken. Für den Geschenkekauf ist es nie zu früh! Und, dass Weihnachten nur noch drei Monate entfernt ist, wurde mir übrigens erst jetzt beim Schreiben bewusst... WOAR!

Bildmaterial: © DrunkGirlDesigns

Über "das eine Glas noch", Fotografieren mit einer anderen Bloggerin und etwas, das mich nachdenklich stimmte

13. September 2018



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Im heutigen Blogpost könnten die Themen kaum gegensätzlicher sein. Aber genau dafür sind die Recaps schließlich da: Um Ereignisse, sowohl positive als auch negative, aus den vergangenen Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen.

"Das eine Glas noch"


Hach, Hochzeiten sind immer tolle Events. Gute Laune liegt in der Luft, alle werfen sich in Schale. Und das den kompletten Tag! Außerdem kann man schon nachmittags trinken, ohne schief angeguckt zu werden. 🥂 Aber mal im Ernst: Der gesamte Tag der Hochzeit war wirklich super! Sogar das Wetter war ideal, sodass wir auch die Schifffahrt im nahegelegenen See genießen konnten. Gegen 2 Uhr morgens beschlossen meine Hotelzimmergenossin (aka meine Cousine Melina) und ich, noch das Glas auszutrinken und dann schlafen zu gehen.

Nach einer unüberblickbaren Anzahl von Kirsch- und Kräuterlikörshots und ein paar unterhaltsamen Anekdoten (Klingt besser als "Saufgeschichten"!) setzten wir dieses Vorhaben letztendlich in die Tat um. Um 4 Uhr morgens. Die "Oh, ihr lebt noch?"-Frage beim Frühstück seitens der älteren Verwandtschaft kam da wenig überraschend.



Fotografieren mit einer anderen Bloggerin


Wie ich bereits im letzten Post erwähnte, traf ich mich neulich mit Esra, um gegenseitig Bilder für unsere Blogs zu schießen. Versteht mich nicht falsch: Ich bin wirklich jeder Person extrem dankbar, die mich für den Blog fotografiert! Aber mit einer anderen Bloggerin ist der komplette Ablauf tatsächlich viel leichter. Das Problem mit dem Licht wird verstanden, Anweisungen sind kaum nötig und die Gesamtsituation ist für beide Seiten nicht ungewöhnlich. So konnten wir z.B. die "Zuschauer" einfach ausblenden.



Etwas, das mich nachdenklich stimmte


Die Informationen über das Verschwinden von Daniel Küblböck werden vermutlich nicht an euch vorbeigegangen sein. Aber von vorn: Die erste DSDS-Staffel, ich war damals 7 Jahre alt, hatte für mich etwas Magisches und ich verfolgte alle Mottoshows ganz aufgeregt am Fernseher. Obwohl von dieser Magie mit jeder weiteren Staffel mehr verloren ging, schrieb DSDS damals wirklich TV-Geschichte und gehört einfach zu meiner Kindheit.

Besonders in Erinnerung blieben mir die drei letzten Kandidaten: Alexander Klaws, Juliette Schoppmann und natürlich Daniel Küblböck. So richtig aktiv verfolgt habe ich sie danach ehrlich gesagt nicht, aber dennoch immer mal wieder gegoogelt oder anderweitig aufgeschnappt, wie es für sie weiterging. Ein bisschen so, als wären es alte Bekannte.

Als ich dann las, dass Daniel von einem Kreuzfahrtschiff in den Atlantik gesprungen sein soll, fehlten mir die Worte. "Schockiert" beschreibt meine erste Reaktion wohl am ehesten.

Wenig später erfuhr man einen vermeintlichen Grund: Mobbing. Mir wurde flau im Magen, denn leider weiß ich, was dieses ekelhafte Verhalten mit einem Menschen machen kann. Der etwas abgedroschen klingende Satz "Mobbing zerstört die Seele" ist tatsächlich die treffendste Beschreibung dafür. Ich hatte ein ganz merkwürdiges Gefühl, das ich nicht einordnen konnte. Bis ich – so blöd es sich anhören mag – den folgenden Tweet las, der genau das in Worte fasste, was ich unterbewusst wohl die ganze Zeit dachte:

(Zitat via @zwergsteirer)

Was ich damit sagen möchte: Ich hoffe, dass weder ich selbst noch jemand von euch eines Tages in so eine Situation kommt. Und falls doch, entscheidet euch anders als Daniel. Bitte.

An dieser Stellte möchte ich noch erwähnen, dass mir natürlich bewusst ist, dass es sich bei den meisten "Fakten" um Vermutungen handelt und in den Medien oft einiges dazugedichtet wird. Fest steht jedoch, dass ein Suizid auf diese Weise und aus diesem Grund wirklich passieren kann – unabhängig davon, ob es in diesem Fall nun tatsächlich so geschehen ist.

Hilfe findet ihr sogar online, zum Beispiel auf 13reasonswhy.info!

Ich höre jetzt "We have a dream", klammere mich an nicht mehr vorhandene Strohhalme und möchte Worte wie "Ruhe in Frieden" eigentlich gar nicht aussprechen...

Gemusterte Tunika, Highwaist Jeans & ein Paar Superstars

9. September 2018



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Kennt ihr diese Schrankleichen, die man kauft, auf den Bügel hängt und dann vergisst, dass sie überhaupt mal existierten? Um genau so ein Kleidungsstück handelt es sich bei der Tunika, welche ich vor mittlerweile bestimmt schon über drei Jahren bestellte, anschließend aber tatsächlich niemals trug. Also wirklich. Nie.

Neulich fiel sie mir dann wieder in die Hände: Zack, Liebe auf den ersten, äh, zweiten Blick! Das Muster gefiel mir ohnehin schon von Beginn an, sonst hätte ich sie schließlich nicht gekauft. Allerdings fand die ziemlich hohen Schlitze immer problematisch. Zum Glück habe ich ja mittlerweile die perfekten Highwaist Jeans gefunden, sodass dieses kleine Kombinationsproblem aus der Welt geschafft werden konnte. Zusammen mit den Superstar-Sneakers ist das wieder einmal ein Look, der durch einen kleinen Stilbruch punktet.



Tunika von Asos / Highwaist Jeans von Bershka / Ringe von Primark / Sneakers von Adidas



Fotografiert wurde das heutige Outfit übrigens von Esra, die ich auf diesem Wege endlich einmal persönlich getroffen habe. Ich folge ihr nämlich schon seit einer Weile und finde es immer spannend, Bloggerinnen "offline" kennenzulernen. Der authentische Eindruck, den ich von ihr hatte, bestätigte sich leider überhaupt nicht... Kleiner Scherz! 😁 Sie ist super sympathisch. Eben genau so, wie sie auch online wirkt. Schaut unbedingt auf ihrem Blog vorbei!



fotografiert von Esra

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