Über "das eine Glas noch", Fotografieren mit einer anderen Bloggerin und etwas, das mich nachdenklich stimmte

13. September 2018



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Im heutigen Blogpost könnten die Themen kaum gegensätzlicher sein. Aber genau dafür sind die Recaps schließlich da: Um Ereignisse, sowohl positive als auch negative, aus den vergangenen Wochen noch einmal Revue passieren zu lassen.

"Das eine Glas noch"


Hach, Hochzeiten sind immer tolle Events. Gute Laune liegt in der Luft, alle werfen sich in Schale. Und das den kompletten Tag! Außerdem kann man schon nachmittags trinken, ohne schief angeguckt zu werden. 🥂 Aber mal im Ernst: Der gesamte Tag der Hochzeit war wirklich super! Sogar das Wetter war ideal, sodass wir auch die Schifffahrt im nahegelegenen See genießen konnten. Gegen 2 Uhr morgens beschlossen meine Hotelzimmergenossin (aka meine Cousine Melina) und ich, noch das Glas auszutrinken und dann schlafen zu gehen.

Nach einer unüberblickbaren Anzahl von Kirsch- und Kräuterlikörshots und ein paar unterhaltsamen Anekdoten (Klingt besser als "Saufgeschichten"!) setzten wir dieses Vorhaben letztendlich in die Tat um. Um 4 Uhr morgens. Die "Oh, ihr lebt noch?"-Frage beim Frühstück seitens der älteren Verwandtschaft kam da wenig überraschend.



Fotografieren mit einer anderen Bloggerin


Wie ich bereits im letzten Post erwähnte, traf ich mich neulich mit Esra, um gegenseitig Bilder für unsere Blogs zu schießen. Versteht mich nicht falsch: Ich bin wirklich jeder Person extrem dankbar, die mich für den Blog fotografiert! Aber mit einer anderen Bloggerin ist der komplette Ablauf tatsächlich viel leichter. Das Problem mit dem Licht wird verstanden, Anweisungen sind kaum nötig und die Gesamtsituation ist für beide Seiten nicht ungewöhnlich. So konnten wir z.B. die "Zuschauer" einfach ausblenden.



Etwas, das mich nachdenklich stimmte


Die Informationen über das Verschwinden von Daniel Küblböck werden vermutlich nicht an euch vorbeigegangen sein. Aber von vorn: Die erste DSDS-Staffel, ich war damals 7 Jahre alt, hatte für mich etwas Magisches und ich verfolgte alle Mottoshows ganz aufgeregt am Fernseher. Obwohl von dieser Magie mit jeder weiteren Staffel mehr verloren ging, schrieb DSDS damals wirklich TV-Geschichte und gehört einfach zu meiner Kindheit.

Besonders in Erinnerung blieben mir die drei letzten Kandidaten: Alexander Klaws, Juliette Schoppmann und natürlich Daniel Küblböck. So richtig aktiv verfolgt habe ich sie danach ehrlich gesagt nicht, aber dennoch immer mal wieder gegoogelt oder anderweitig aufgeschnappt, wie es für sie weiterging. Ein bisschen so, als wären es alte Bekannte.

Als ich dann las, dass Daniel von einem Kreuzfahrtschiff in den Atlantik gesprungen sein soll, fehlten mir die Worte. "Schockiert" beschreibt meine erste Reaktion wohl am ehesten.

Wenig später erfuhr man einen vermeintlichen Grund: Mobbing. Mir wurde flau im Magen, denn leider weiß ich, was dieses ekelhafte Verhalten mit einem Menschen machen kann. Der etwas abgedroschen klingende Satz "Mobbing zerstört die Seele" ist tatsächlich die treffendste Beschreibung dafür. Ich hatte ein ganz merkwürdiges Gefühl, das ich nicht einordnen konnte. Bis ich – so blöd es sich anhören mag – den folgenden Tweet las, der genau das in Worte fasste, was ich unterbewusst wohl die ganze Zeit dachte:

(Zitat via @zwergsteirer)

Was ich damit sagen möchte: Ich hoffe, dass weder ich selbst noch jemand von euch eines Tages in so eine Situation kommt. Und falls doch, entscheidet euch anders als Daniel. Bitte.

An dieser Stellte möchte ich noch erwähnen, dass mir natürlich bewusst ist, dass es sich bei den meisten "Fakten" um Vermutungen handelt und in den Medien oft einiges dazugedichtet wird. Fest steht jedoch, dass ein Suizid auf diese Weise und aus diesem Grund wirklich passieren kann – unabhängig davon, ob es in diesem Fall nun tatsächlich so geschehen ist.

Hilfe findet ihr sogar online, zum Beispiel auf 13reasonswhy.info!

Ich höre jetzt "We have a dream", klammere mich an nicht mehr vorhandene Strohhalme und möchte Worte wie "Ruhe in Frieden" eigentlich gar nicht aussprechen...

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